Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

1. Allgemeines

Für alle Rechtsgeschäfte mit dem Kunden mit Ausnahme von Seminaren gelten ausschließlich unsere „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“. Für die Buchung von Seminaren gilt eine abweichende Vereinbarung. Mit Vereinbarung eines Termines per Telefon oder per E-Mail treten automatisch unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen in Kraft.
Diese können nur durch schriftliche Individualvereinbarungen geändert werden. Andere allgemeine Geschäftsbedingungen finden keine Anwendung. Tatjana Rölle behält sich Änderungen der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor.
Die Preise gelten bis zum Erscheinen einer neuen Preisliste. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung. Für den Fall von Sonderangeboten gilt der angebotene Preis auf die Sonderaktion befristet. Erbrachte Dienstleistungen sind spätestens nach der Behandlung direkt in den Geschäftsräumen von Tatjana Rölle zu begleichen, insofern nichts anderes vereinbart wurde.
Diese Bedingungen werden mit Auftragserteilung anerkannt und finden Geltung. Die gültigen Preise von Tatjana Rölle beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer von 19 %, welche auf Grund der Kleinunternehmerregelung nicht gesondert ausgewiesen wird.

Terminvereinbarungen
Terminvereinbarungen können per E-Mail oder Telefon vorgenommen werden. Terminwünsche per E-Mail gelten erst als bestätigt, wenn Tatjana Rölle eine Bestätigungsemail versandt hat. Ein verspätetes Erscheinen zum vereinbarten Termin kann unter Umständen auch im Interesse der nachfolgenden Kunden von der Behandlungszeit abgezogen werden. Für eine vom Kunden gewünschte Kürzung der Behandlung während des Termins können keine preislichen Vergünstigungen gewährt werden. Es ist der volle Behandlungspreis gemäß Buchung zu zahlen.

 

2. Coachingvertrag

Grundlage des Coachings ist das vorbereitende Erstgespräch zwischen den beiden Parteien, in welchem ein Coachingvertrag geschlossen wird. Hierbei wird das Thema/der Grund für das Coaching vom Klienten benannt. Gegenstand des Vertrages ist die Vereinbarung zu einem Coaching mit Thema bzw. Ziel wie gemeinschaftlich abgestimmt.

Der Coach erbringt seine Dienstleistungen auf der Grundlage der ihm von dem Klienten oder seinen Beauftragten zur Verfügung gestellten Daten und Informationen. Die Gewähr für deren sachliche Richtigkeit und Vollständigkeit liegt beim Klienten. Stellungnahmen und Empfehlungen bereiten lediglich die persönliche Entscheidung des Klienten vor. Sie können sie in keinem Fall ersetzen.

 

3. Verantwortung des Coachs

Der Coach wird die eingesetzten Methoden und Techniken dem Klienten zu jedem Zeitpunkt des Coachings erläutern sowie auf mögliche Risiken und Ergebnisse hinweisen.

Insbesondere sei darauf hingewiesen:
Coaching schafft eventuell neue relevante Beziehung im Leben des Klienten. Der Klient experimentiert häufig mit dem neuem Kontaktverhalten, die Umgebung gerät dadurch in einen Lernprozess. Dieser kann positive oder negative Auswirkungen haben.

Alle Informationen werden vom Coach vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben. Sie dienen lediglich dem vereinbarten Coaching-Verhältnis. Die Informationsweitergabe an Dritte bedarf der schriftlichen Zustimmung des Klienten.

 

4. Verantwortung des Klienten

Ein Coaching beruht auf Kooperation und gegenseitigem Vertrauen. Der Coach macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass Coaching ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess ist und ein bestimmter Erfolg nicht versprochen werden kann. Der Coach steht dem Klienten als Prozessbegleiter und als Unterstützung bei eigenen Entscheidungen und Veränderungen zur Seite – die eigentliche Veränderungsarbeit wird vom Klienten geleistet.

Der Klient sollte daher bereit und offen sein, sich mit sich selbst und seiner Situation auseinanderzusetzen und sich persönlich zu verändern. Der Klient ist für seine physische und psychische Gesundheit sowohl während der Sitzung als auch in der Phase zwischen den Terminen in vollem Umfang selbst verantwortlich. Sämtliche Maßnahmen, die der Klient aufgrund des Coachings durchführt, liegen in seinem eigenen Verantwortungsbereich.
Informationsweitergabe des vermittelten Wissens an Dritte ist strengstens untersagt. Die Vertragsparteien verpflichten sich, für jeden Fall der verschuldeten Zuwiderhandlung gegen eine der vorstehenden Vereinbarungen, eine Vertragsstrafe in Höhe von 5.000 € zu zahlen.

 

5. Ort des Coachings

Sofern nichts anderes zwischen den Parteien vereinbart wurde, finden die Coaching-Sitzungen in den Räumen des Coachs statt (Mendelstr. 20, 63814 Mainaschaff).

 

6. Zeitrahmen, Vergütung

Das Coaching ist zeitlich begrenzt. Der Zeitrahmen wird besprochen.

Eine individuelle Coaching-Sitzung dauert i.d.R. 90 Minuten. Für eine Zeitstunde beträgt die Vergütung  € 200. Abweichende Coachings entsprechend Preisliste.

Wird ein abweichender Ort für die Sitzung vereinbart, so werden zusätzlich 25 € als Anfahrtspauschale berechnet.

Die Vergütung ist unverzüglich nach Vertragsabschluss ohne Abzug im Voraus zur Zahlung fällig, spätestens jedoch nach Ende einer Coachingsitzung nach Absprache.

 

7. Kündigung

Der Coachingvertrag kann von beiden Seiten, ohne Angaben von Gründen, jederzeit gekündigt werden. Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen. Dies entbindet nicht von der Zahlung des gebuchten Coaching Angebots.

 

8. Ausfallvergütung bei Terminverschiebung, Absagen oder Nichtinanspruchnahme

Bei nicht in Anspruch genommenen, fest vereinbarten Coaching-Terminen hat der Klient dem Coach eine Ausfallvergütung als Schadenersatz in Höhe von 100% der Gesamtgebühr zu zahlen.
Sagt der Klient den Termin mindestens drei Werktage vor dem vereinbarten Termin ab, entfällt die Ausfallvergütung.
Selbige Regelung gilt für die Verschiebung oder Absage von Terminen.

 

9. Abgrenzung zu Therapie oder sonstigen Heilbehandlungen

Das Coaching ist keine Psychotherapie oder Heilbehandlung und soll diese nicht ersetzen. Das Coaching setzt eine normale psychische und physische Belastbarkeit voraus. Bei Beschwerden mit Krankheitswert ist der Klient aufgefordert, sich in ärztliche Behandlung zu begeben.

 

10. Schlussbestimmungen

Als Erfüllungsort und Gerichtstand wird, soweit rechtlich zulässig, Aschaffenburg vereinbart. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden oder sollten sich in dem Vertrag Lücken herausstellen, so wird hierdurch die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung oder zur Ausfüllung eventueller Lücken soll eine angemessene Regelung gelten, die, soweit rechtlich möglich, dem am nächsten kommt, was die Vertragspartner nach dem Sinn des Vertrages gewollt haben.